Nomos News und BP

Berichterstattung zu BP durch Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG,  Redaktion „Kanzleien in Deutschland“ “ Sammelklagen können BP Milliarden kosten.“

http://kanzleihandbuch.de/wordpress_nomos_notabs/?p=1232

Auszugsweise:

„Prof. Wolf M. Nietzer von der Heilbronner Wirtschaftskanzlei Nietzer & Häusler, der eine Zulassung als Anwalt in New York besitzt, bezifferte den voraussichtlichen Schaden für BP gegenüber Kanzleien in Deutschland in die Milliarden:

“Hier wird voraussichtlich eine Schadenssumme auf BP zukommen, die in die Milliarden geht. Wenn man der Berichterstattung Glauben schenken darf, hätte ein fernsteuerbares Ventil, das bei Bohrungen in Brasilien und Norwegen Pflicht ist, die Katastrophe möglicherweise verhindern können. Eine Verletzung von ’state of the art’ würde die Verurteilung zum Strafschadensersatz, im US-Recht ‘punitive damages’ genannt, sehr wahrscheinlich machen, da die Amerikaner den Vergleich, welcher Welt-Standard bei vergleichbaren Bohrungen besteht, sehr ernst nehmen, insbesondere bei einem Unternehmen, das global agiert und alle Standards kennt. Zwar beruft sich BP wohl darauf, dass das fernsteuerbare Ventil vor Ort nicht verpflichtend gewesen sei, es ist aber von Greenpeace schon berichtet worden, dass der Konzern eine entsprechende Verpflichtung durch Lobbyarbeit im Senat selbst mit verhindert hat. Darüber hinaus ist ein weiterer Maßstab für die Höhe von Punitive Damages, wie sich ein Unternehmen in der Vergangenheit verhalten hat. BP musste bereits in der Vergangenheit für Bohrunglücke zweistellige Millionenbeträge an Strafen und Schadensersatz an Behörden und Kläger zahlen. Dies sind somit bereits zwei Faktoren, die für Urteile mit hohem Schadensersatz sprechen”, so Prof. Nietzer.“

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